Bewertungsgrundlagen

 

Note 1

ständige Mitarbeit, sehr gute und weiterführende Fragen und Beiträge, Erkennen/Darstellung komplexer Zusammenhänge, gutes Allgemeinwissen, gründliches Arbeiten, präzise Sprache, Fachausdrücke, Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Risikobereitschaft (vorführen, ausprobieren), Arbeitsmaterialien immer vorhanden und gepflegt, gutes Zeitmanagement, hohes Arbeitstempo, deutliche Eigeninitiative, Reflexionsfähigkeit, Abstraktionsfähigkeit

 

Note 2

zuverlässige Mitarbeit aus eigenem Antrieb, gute und teilweise weiterführende Beiträge, Erkennen/Darstellung von Zusammenhängen, teilweise gutes Allgemeinwissen, Risikobereitschaft (s.o.), auf Nachfragen Fachsprache, verständliche und angemessene Sprache, Bereitschaft und Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit andern, angemessenes Arbeitstempo, Übernahme von Extra-Aufgaben und Aufgaben für die Gruppe, Arbeitsmaterialien immer vorhanden, ansprechende äußere Form bei schriftlichen Arbeiten, Eigeninitiative, Reflexionsfähigkeit, Abstraktionsfähigkeit

 

Note 3

regelmäßige Mitarbeit, teilweise gute Beiträge und Fragen, Erkennen/Darstellung grober Zusammenhänge, selten Fachsprache, angemessene Sprache, teilweise reihend, zuverlässige/r Mitarbeiter/in, Bereitschaft mit anderen zusammenzuarbeiten, eher geringe Risikobereitschaft, Arbeitsmaterialien einigermaßen zuverlässig und in ansprechender Form, wenig Eigeninitiative, teilweise Reflexionsfähigkeit, wenig Abstraktionsfähigkeit, seltene Geistesblitze oder kontinuierlicher Fleiß

 

Note 4

selten Mitarbeit aus eigenem Antrieb, erkennbare (teilweise gute) Ansätze zu Lösungen, wenige gute oder viele dürftige Beiträge, Wissenslücken, kaum Zusammenhänge/vorwiegend Reihung, ungenaue Sprache, fehlende/falsche Fachausdrücke, Risikovermeidung, passives Verhalten bei der Zusammenarbeit mit anderen, Ablenkung, grundsätzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit, häufig fehlende Arbeitsmaterialien, kaum Abstraktionsfähigkeit, Bereitschaft zur Leistungsverbesserung (deutlich) erkennbar

In manchen Fällen: geringe Anstrengungsbereitschaft, niedriges Anspruchsniveau

 

Note 5

dürftige Mitarbeit nur nach Aufforderung, fehlende, fehlerhafte oder in der Form inakzeptabler Ergebnisse, deutliche Wissenslücken, ungenaue oder unangemessene Sprache, fehlende Fachsprache, Absonderung, Störung oder Untätigkeit bei Gruppen-/Partnerarbeit, offenes Desinteresse, Unterrichtsstörungen, fehlende Arbeitsmaterialien

 

Note 6

atmend anwesend sein, große Wissenslücken, fehlende Routine (Anstrengung, Methoden), evtl. destruktives Verhalten, unangemessene Sprache, fehlende Arbeitsmaterialien, fehlende Anstrengungsbereitschaft

 

Was wichtiger ist als Zensuren

Wissen, wer man ist. Menschen, auf die man sich verlassen kann. Gut und ausreichend schlafen. Genießen und sich begeistern. Neugierig sein auf sich und andere. Selbstachtung.

 

Sonstiges zum Unterricht bei Frau Grohé

Für die Mitarbeit im Unterricht gebe ich nach Möglichkeit jede Stunde eine Zensur. Am Anfang und am Ende des Unterrichts dürfen Schülerinnen und Schüler ihre Noten ansehen. Falls eine Zensur ungerecht zu sein scheint, bitte ich um einen höflichen Hinweis. Dies gilt auch, wenn mein Verhalten als Lehrerin einmal Anlass für Angst, Kränkung, Wut geben sollte.

Hausaufgaben und andere schriftliche Mitarbeit schaue ich mir regelmäßig an und kommentiere sie, um individuelle Stärken anzuerkennen, Potentiale zu fördern und Tipps zu geben, die dabei helfen können, die Leistungen zu verbessern. Vergessene Hausaufgaben dürfen in der Regel in der folgenden Unterrichtsstunde (unaufgefordert) nachgereicht werden. Für die Überarbeitung einer schlecht gelösten Aufgabe gibt es eine neue Zensur; die alte wird gestrichen.

Arbeitsmaterialien/Arbeitsbögen erstelle ich überwiegend selbst, es gibt also keine Schulbücher. Entsprechend wichtig sind Hefte, Hefter, Stifte etc.

Es ist mir wichtig, Schülerinnen und Schüler herauszufordern, ihre Flexibilität zu schulen, ihre Kreativität für den Unterricht zu nutzen, damit der Unterricht nicht langweilig wird. Ein Unterricht ohne Lachen ist mir unangenehm.

In LEKs frage ich auch Wissen ab, gestalte die Aufgaben aber vor allem so, dass Transferleistungen gefordert sind, denn so wird klar, ob der Lernstoff tatsächlich verstanden oder nur auswendig gelernt wurde. Die Punktevergabe empfehle ich immer nachzurechenen ;)