Enrichment 10:

Kommunikation und Fremdsprachen

 

Unterrichtsinhalte:

  • Kommunikationsmodelle (Watzlawik, Freud, Rosenberg, Schulz von Thun, Maslov)
  • Kommunikationstechniken (Aktiv Zuhören, Ich-Aussage, Interview, Moderation)
  • Körpersprache (Status, Gender, Komik, Raumordnung)
  • Konfliktarten und Konfliktlösungsstrategien
  • Fremdsprachen (Referate und Übungen)
  • Begegnung mit finnischen Schülerinnen und Schülern (in ungeraden Jahren)

 

Film: Verstehen Sie die Béliers?

(auf youtube leider in ziemlich schlechter Qualität)

Ich empfehle euch, den Film in der Schule anzusehen.

Dafür lege ich ihn in mein Fach im Lehrerzimmer.

Ihr braucht jemanden, der euch den Raum aufschließt und später wieder abschließt.

Für den Unterricht notiert ihr euch alles, was bezüglich der Kommunikation interessant ist.

... und natürlich ein paar Sätze in Gebärdensprache!

Referate zu Fremdsprachen

Name Thema Datum
Marie, Hanna B. Gebärdensprache 20.9.18
Lilli Esperanto 11.10.18
Korbinian Spanisch 15.11.18
Gustav, Luna Italienisch 29.11.18
Jakob Portugiesisch 13.12.18
Korbinian Latein 10.1.19
Fynn, Emil Schwedisch 17.1.19
Nina, Bruno Norwegisch 24.1.19
Joeline, Thorben Dänisch 14.2.19
Michael Russisch 21.2.19
Filiz Türkisch 7.3.19
Nyam Mongolisch 28.3.19
Vi Anh, Lyn, Ha Mi Vietnamesisch 11.4.19

 

 

Das Interview

  1. Interviews können verschiedene Ziele haben: eine Person zu portraitieren, Informationen von einem Spezialisten zu erfahren, die Meinung eines Repräsentanten zu erfragen.
  2. Der Ort kann die Straße sein (Passanten-Befragung), ein Fernseh-Studio (Prominente), ein Café oder das Zuhause des Interviewten. 
    Je intimer der äußere Rahmen ist, desto persönlicher werden die Antworten ausfallen.
  3. Der Interviewer muss vorher den Zeitrahmen klären, er übernimmt durch seine Fragen die Führung und er muss evtl. Fotoaufnahmen vorher ankündigen bzw. um das Einverständnis des Interviewten bitten. Der Interviewte muss auch sein Einverständnis geben, wenn der Text veröffentlicht wird. Wenn das Interview wörtlich abgedruckt werden soll, sollte es vorher dem Interviewten zur Durchsicht vorgelegt werden.
  4. Für den Zeitrahmen gelten folgende Faustregeln: In 10 Minuten kann man ca. 4 Fragen stellen, Vielrednern nur 2-3 Fragen. Dafür muss man aber 8 Fragen vorbereiten, um auf den Verlauf des Interviews reagieren zu können und nicht etwa nur seine Fragen abzuspulen. Nachfragen sind oft sinnvoll und signalisieren Interesse. Soll aus dem Interview ein Text entstehen, so gilt: Ca. 50% des Interviews werden gekürzt.
  5. Themen für ein Portrait: wichtige Situationen, Begegnungen, Erfahrungen; Motivation; Ablauf eines typischen Alltags; besondere Ärgernisse, Konflikte und besondere Freuden; Vorbilder, Werte, Ziele, Zukunftspläne.

 

 

Fragetechnik

 

Frage-Typ

Beispiel

  1. Feststellung plus Frage

Es gibt viele Gründe, ... zu ...
Was hat Sie dazu veranlasst?

  1. Offene Fragen, die nicht mit ja oder nein zu beantworten sind

Wie? Warum? Wodurch?

  1. Halb geschlossene Fragen, die Alternativen anbieten

Mögen Sie lieber x oder y?

  1. Geschlossene Fragen, die mit ja oder nein zu beantworten sind

Konnten Sie z sehen?

  1. Wissensfragen beziehen sich auf Tatsachen, dienen der Recherche

Wie oft werden die Bremsbeläge erneuert?

  1. Indirekte Fragen beziehen sich auf Aussagen Dritter

Man sagt, ... Finden Sie das auch?

  1. Unterstellungen

Sie wollten sicherlich damit erreichen, dass ...

  1. Suggestivfragen mit „nicht“

Finden Sie nicht auch, dass ...?

  1. Erzählfragen lassen viel Raum

Wie haben Sie xy erlebt?

  1. Introspektion zielt auf Gefühle

Versetzen Sie sich in die Situation, als ...
Was haben Sie empfunden?

  1. Hypothesen zielen auf Möglichkeiten, Einschätzungen

Angenommen, ....
Was würden Sie tun?
Wie würden Sie entscheiden?

  1. Meta-Ebene

Was ärgert Sie an dieser Frage?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moderation

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